Die Gewinner der Vorjahre

Die Gewinnerinnen und Gewinner 2015

© 2015 Jörg Loeffke/DVR

Erster Platz:  „Wir formen die Zukunft – mit Sicherheit“, Gestamp Umformtechnik GmbH

 

Null Unfälle und keine Brände: So lautet das Ziel der Gestamp Umformtechnik GmbH in Bielefeld. Das mittelständische Industrieunternehmen mit rund 1.400 Beschäftigten verfolgt zur nachhaltigen Reduzierung der Unfallzahlen einen verhaltensorientierten Präventionsansatz. Ausgangspunkt ist das Leitbild der Arbeitssicherheit, aus dem sich acht Grundregeln der Arbeitssicherheit, das Eskalationsstufenmodell sowie das Hausherrenprinzip ableiten. Praktische Beispiele dieses ganzheitlichen Konzeptes sind das „Verkehrs-Ticket“ (verstärkte Nutzung des ÖPNV durch Beschäftigte), die Maßnahme „Blaues Licht für Hallenstapler“ (Einsatz von LED-Technik zur Erhöhung der Sicherheit beim Staplerverkehr) oder die Fahrradhelmpflicht beim Gebrauch von Werksfahrrädern.

 

Zweiter Platz:  „Sicher zur Schule – Licht an!“, Werner Oelkers GmbH

 

In Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum und der Polizei in Oyten hat Geschäftsführer Ralf Köster vor rund zehn Jahren die Aktion „Sicher zur Schule – Licht an!“ ins Leben gerufen. Die Räder der Schülerinnen und Schüler werden dabei morgens unangekündigt von der Polizei kontrolliert und auf Verkehrstauglichkeit geprüft. Die festgestellten Mängel werden dann kostenfrei von den Beschäftigten der Werner Oelkers GmbH beseitigt. Um die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren, werden die Kinder in die Reparaturarbeiten einbezogen.

 

Dritter Platz: Verkehrssicherheit im Zementwerk Dotternhausen, Holcim (Süddeutschland) GmbH

 

Die Holcim (Süddeutschland) GmbH hat 2011 im Zementwerk Dotternhausen mit dem Projekt „Verkehrssicherheit im Werk“ begonnen. Eine klare Verkehrsbeschilderung und Zielortbestimmung, die Separierung von Fußgängerwegen, Geschwindigkeitskontrollen, Schulungen und Unterweisungen sowie die Absicherung von Personenausgängen, die direkt auf eine Straße führen, gehören unter anderem dazu. Das Projekt zeigt Erfolge: Die Unfallzahlen im Zementwerk sind auf konstant niedrigem Niveau und die Beschäftigten sind für Fragen der betrieblichen Verkehrssicherheit sensibilisiert.

Die Gewinnerinnen und Gewinner 2013

© 2013 Jörg Loeffke/DVR

Erster Platz: „sicherer Verkehrsweg“, Industrie- und Handelskammern Pfalz und Rhein-Neckar, Landesverband Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), BASF SE

 

An dem Projekt „sicherer Verkehrsweg“ beteiligen sich mehr als 30 Unternehmen der Metropol Region Rhein-Neckar. Ziel des Projektes ist es die Mitarbeiter/innen Unternehmensübergreifend für das sichere Verhalten zu sensibilisieren und die Erfahrungen untereinander auszutauschen. Machen Veranstaltungen, gemeinsame Fragestellungen zur von Wegeunfällen und zur Findung von Präventionsideen, zur Vermeidung von Wegeunfällen, Schaffung eines regionalen Netzwerkes, gemeinsame Verkehrssicherheitstage und Plakataktionen, Entschärfung von Gefahrenstellen im öffentlichen Raum, gemeinsamer regelmäßiger Dialog mit Behörden.

 

Kurzbeschreibung: (Vom Einreicher) Die Intitiave \\\\\\\"Sicherer Arbeitsweg\\\\\\\" wurde in 2009 von den Industrie- und Handelskammern Pfalz und Rhein-Neckar, der Landesverband Südwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie die BASF SE ins Leben gerufen. Das Ziel der über 30 Unternehmen und Institutionen aus der Metropolregion Rhein-Neckar ist es, mit gemeinsamen Konzepten und einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch den Weg zur Arbeit und zurück für die Mitarbeiter sicherer zu machen und so die Anzahl der Wegeunfälle zu reduzieren. Außerdem möchte die Initiative durch Vorträge und gemeinsame Sicherheitsaktionen Möglichkeiten für Unternehmen und Kommunen aufzeigen, um das Verkehrsverhalten der Mitarbeiter auf den öffentlichen Wegen sicherer zu gestalten.

 

Zweiter Platz: "Fit For Fahr’n", K+S Kali GmbH

 

Das zielt auf die Sensibilisierung aller Mitarbeiter/innen des Unternehmens K+S Kali GmbH in Fragen der Verkehrssicherheit. Hierbei gilt „Je früher , desto besser“ und es „ist nie zu spät“. Das Konzept ist differenziert für die unterschiedlichen Gruppen nach dem Motto „Für jeden was dabei“ aber auch „Jedem das Seine“. Darüber hinaus ist es umfassend aufgestellt und integriert Privates und Berufliches mit dem Slogan „von wegen Berufliches und Privates trennen“.

 

Dritter Platz: "Betriebliche Verkehrssicherheit", BK Giulini

 

Kurzbeschreibung: BK Giulini betreibt seit Jahren eine intensive, beteiligungsorientierte Sicherheitsarbeit auch ganz besonders im Bereich der Verkehrssicherheit.

Das Projekt möchte die Bewusstseinsbildung der Mitarbeiter/innen bei dem Verhalten im Inner- und außerbetrieblichen Verkehr schärfen. Die Veranstaltungen sind über das Jahr verteilt und berücksichtigen die saisonalen Anforderungen. Es werden diverse Kanäle wie Intranet, Plakate, Flyer, Kurzgespräche, Betriebliches Vorschlagswesen abgestimmt eingesetzt. Darüber hinaus werden auch praktische Aktivitäten durchgeführt um das Verhalten der Mitarbeiter/innen zu optimieren. Die Verzahnung der Aktivitäten hält das Thema immer im Blick und führt zu nachhaltig positiven Ergebnissen.